Rüstige Alternative Daddler

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Wie bereits in den vergangenen Jahren, haben sich dieses Jahr wieder einige unerschrockene Mitglieder der Sacred-Fangemeinde auf den Weg nach Köln gemacht um die Gastfreundschaft des Fallobstes zu genießen und vorallem einige Tage mit der zweitschönsten Nebensache der Welt zu verbringen. Dankenswerterweise wurden wir Moderatoren des offiziellen Sacred-Forums von Deep Silver mit Fachbesucherkarten ausgestattet und konnten uns so bereits am deutlich weniger vollen Fachbesuchertag einen Eindruck von den Spielekrachern des Herbstes machen.

Der erste Pflichttermin auf unserer Liste war ganz klar Borderlands 2. Als Nachfolger des erfolgreichen "Diablo-Shooters" von 2009 liegt natürlich die Messlatte unserer Ansprüche ziemlich weit oben und daher wollen wir wissen ob uns denn im Nachfolger wieder so viel Spaß erwartet. Mit Trailern wie Doomsday und Wimoweh wurde bereits im Vorfeld sehr viel Stimmung erzeugt und nun hetzen wir durch die Business Area (man braucht ja Stilecht nen Fachbesucher-Kartenhalter, damit einen die Call of Duty Kiddies auch ernstnehmen ;) ) um bereits von der großen Treppe aus den Borderlands Stand in Halle 6 zu sehen.

Wie das Schicksal (oder die Faulheit beim Aufstehen) so spielt sind wir natürlich nicht die ersten und müssen uns trotz Fachbesuchertag anstellen und warten. Dabei konnte man sich an der Wanddeko außen und in den VIP-Räumen erfreuen, dennoch wurde es schnell langweilig (wie anstehen nunmal so ist). Nach gefühlten 100 Stunden (habe ich erwähnt wie scharf wir auf das Spiel sind?) wurden wir dann endlich in den Tempel der Pandora eingelassen und mussten den ersten Schreck überwinden: Controller.

Um es gleich mal vorneweg zu nehmen: Ich hasse Gamecontroller für Shooter! Mag sein dass man im Alter besser damit umgehen kann als mit Maus und Tastatur (*Buddy frech angrins*) aber ich bin mit Maussteuerung aufgewachsen und werde natürlich auch Borderlands ausschließlich mit Maus spielen.

Ungeachtet dessen wollten wir natürlich dringend spielen und so drängelten wir uns an die Stationen und versuchten unser Bestes an den Gamepads (immerhin XBox 360 Pads, die sind mir lieber als die Playstation Pads, da sie angenehmer in meinen Händen liegen). An meiner Station war die Sirene Maya mit Level um die 20 voreingestellt (weiß den genauen Level nicht mehr, aber wie mir Dark grad mitteilt waren 17 Skillpunkte zu vergeben, was für einen Level anfang 20 spricht).

Nach kurzem Ausprobieren der Tasten war klar womit man läuft (Linker Stick) und sich umschaut (rechter Stick), Waffen wechselt (D-Pad) und schießt (rechte Schultertaste) und meine in gelbes Latex gehüllte Sirenenfreundin war einsatzbereit. Wir wurden kopfüber in eine Misson gesetzt in der wir auf der Suche nach einem Ersatzteil für einen Claptrap erst einmal Mordecai suchen sollten. Mordecai? Ja genau der Mordecai aus dem ersten Teil von Borderlands.

Mit gezückter Waffe machte ich mich also auf und kam erstmal überhaupt nicht mit der Steuerung zurecht. Riesige virtuelle Krater zeugen noch heute von den vergeblichen Versuchen einen der flinken (und zu allem Unglück auch noch teleportierenden) Stalker mit einem Raketenwerfer zu treffen. Nach ein paar Minuten Übung konnte man aber immerhin einigermaßen laufen ohne gleich in der Wand zu hängen. Der Nachteil dieser unfreiwilligen Umgebungsknuddelei war jedoch die Bekanntschaft mit einigen sehr matschigen Texturen die erst sukzessive besser wurden. Dieses Verhalten kennen wir bereits aus Borderlands 1 wenn der Rechner bzw die Konsole nicht mit dem Streamen hinterherkommt (ein Grund mehr warum ich lieber am Rechner als an der Konsole spiele). Da mir aber Spielspaß über Grafikfetisch geht, hab ich mich davon nicht beirren lassen sondern bin einfach weitergerannt und habe meine Magazine geleert.

Nach einer Weile suchen fand meine Maya dann den Weg zu einem kleinen Aussichtspunkt im Berg (in Ermangelung einer besseren Beschreibung für ein Loch im Berg mit ziemlich vielen Löchern nach Außen aber eben auch einem Dach überm Kopf) und das Ziel der ersten Teilmission, nämlich Mordecai.

Erst an dieser Stelle fiel mir auf, dass wir das Spiel in der deutschen Synchro-Version vorgesetzt bekommen haben. Das klang erstmal sehr ungewohnt, aber auch nicht so dass einem vor Schreck die Ohren abfallen wollen. Ich werde jedoch wenn es dann im September kommt meine eigene Version in der Originalsprachfassung spielen.

Mordecai verriet mir, dass das gesuchte Ersatzteil grade nicht vorrätig ist und ich mich doch bitte darum kümmern sollte seinen geliebten Gummi-Adler Bloodwing zu befreien. Das hieß also für mich wieder Waffe schultern und auf in ein Militärgebäude der Organisation des Oberschurken Handsome Jack. Sowas unbewacht zu lassen wäre natürlich langweilig, also bekam es meine Sirene mit einem Haufen Elektroschrott zu tun (Die sehen besser aus als es hier wirkt, aber was so schnell zusammenfällt kann keine Qualitätsware sein ;) ). Kampf gegen Roboter ist echt spaßig. Im Gegensatz zu Tieren kann man denen nämlich ihre Altmetall-Gliedmaßen wegschießen und sie fallen um und krauchen einem hinterher bevor man ihre Silizium-Hirne röstet.

Bei den normalen Robotern ging das auch ziemlich gut, aber weil normal langweilig ist und Handsome Jack ja den komischen Vogel nicht rausgeben will, warf man mir auch Roboter entgegen, an deren Händen große Rotoren angeschraubt waren. Wenn sich diese Mistdinger erstmal drehen, fliegen einem die blauen Bohnen, die man dem Roboter zum Mittag vorsetzt prompt selber um die Ohren. Hier ist also ein wenig anderes Vorgehen gefragt. Solange mein Raketenwerfer noch Munition hatte, habe ich mich damit begnügt die Dosen mit dem Flächenschaden zu dezimieren, aber irgendwann war Sense mit Raketen und ich hatte immer noch Gegner vor der Nase.

Dadurch bot sich mir die ideale Gelegenheit meine Sirene doch mal für ihr Geld arbeiten zu lassen. Mit ihrem klassenspezifischen Action-Skill Phaselock wird der Gegner in eine große hovernde Blase eingeschlossen und ist derweil ziemlich verwundbar. Ideale Ausgangsbedingungen also, um ihm ein paar Schellen zu verpassen. Es macht einfach unglaublich Spaß große schwere Gegner wehrlos in der Luft fliegen zu sehen und ihnen Saures zu geben :).

Gemeinerweise bekam ich dann von Mordecai per Funk mitgeteilt, dass das Tor welches in die Basis führt verschlossen ist und erst geöffnet wird, wenn die Roboter Reparaturen brauchen. Da ich meine Blechdosen ja lieber für die Schrottpresse präpariere, wars natürlich essig mir Reparieren, also bekam ich den Hinweis ich solle sie doch nur anschießen und nicht gleich in moderne Kunst verwandeln. Also eine etwas kleinere Wumme ausgepackt und den Dosen schön die Beine gelöchert und nach 3 FAST schrottreifen Blechdosen öffnete sich endlich das Tor und meine agile Lady durfte ins Innere der Basis.

Wie in einer Militärbasis zu erwarten, waren natürlich auch mehr Wachen und Roboter unterwegs und was bisher relativ einfach von der Hand ging, wurde auf einmal brenzlig und bevor ich mich versah durfte ich den Asphalt küssen und zusehen dass ich noch irgendwas zerpulvert bekomme um einen Second Wind zu erhalten, damit ich weitermachen konnte.

Gemeinerweise wurde ich da mit Gewalt aus den sanften Händen meiner sirenischen Gefährtin gerissen: die Spielzeit war vorüber und wir mussten Platz für die nächste Gruppe machen.

Für alle die keine Lust hatten den ganzen Bericht zu lesen hier nochmal eine Zusammenfassung:
  • Shooter mit Gamepad stinken!
  • Borderlands 2 fühlt sich spielerisch 100% so an wie Borderlands 1 (yay \o/)
  • Mayas Action Skill ist saucool
  • Ich hoffe die zeitweiligen Probleme mit verwaschenen Texturen sind konsolenexklusiv *fg*

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