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31 Aug 2012 - Sacred 3 - Preview


Es ist gamescom, Donnerstag, 18 Uhr Ortszeit. In wenigen Momenten werden wir als einige der Ersten die Möglichkeit haben Sacred 3 zu sehen. Der lang erwartete, ersehnte, von manchen sogar totgesagte nächste Teil der Computerspielserie, die bisher so viele langfristige Fans hatte, wie kaum eine andere.

There's no business like ... game business 
Wie im Vorfeld mit Kerstin Brüggemeier abgesprochen, finden wir uns also mehr oder weniger pünktlich gegen 18 Uhr am Business Stand von DeepSilver in Halle 5 ein. Kerstin ist bei DeepSilver für "Online Communication" zuständig und damit quasi unsere deutsche CM.
Wie alle Stände in der Businessarea der gamescom sind die Stände hier deutlich schlichter gehalten. Weiße Leichtbauwände bilden enge Flure ohne Möglichkeit viel zu gucken. Anders als in der Entertainmentarea in den anderen Hallen, wo der lauteste, grellste und bunteste Stand punktet kommt es hier auf die inneren Werte an. Hier werden Geschäfte gemacht. 
Drinnen erwartet uns eine geräumige Lounge mit Bar und Sitzgelegenheiten. Mittags kann hier (lecker) gegessen werden, es gibt freie Getränke. Eine entspannte Atmosphäre, die dem ansonsten vom sehr stressigen Messealltag geschundenen Besucher eine angenehme Auszeit gönnt. 
Aber wir sind nicht zum Ausruhen hier, sondern um etwas zu sehen. Neben uns paar Moderatoren aus dem Sacred Forum sind auch zwei weitere Mods aus dem DS Forum und zwei Vertreter von Sacred Legends dabei. Und noch ein vertrautes Gesicht (außer Kerstin) erwartet uns überraschenderweise, als die Tür zum Präsentationsraum sich öffnet: Sebastian "Buddy" Fleer.

Alte Bekannte
Buddy, der bei Ascaron / Studio II in Aachen auch schon für SacredII mitverantwortlich war, ist Producer bei DS und arbeitet zusammen mit den beiden anderen Anwesenden, Alex Toplansky, Creative Producer und Prachya "Isaac" Parakhen, Senior Creative Producer, an entscheidender Stelle bei der Entwicklung von Sacred Citadel und Sacred 3 mit. Letzterer arbeitete auch schon an Sacred2.

Der Beginn der Präsentation ist eine kurze Einführung in Citadel und der Level-Auszug, der auch am öffentlichen DeepSilver Stand spielbar ist. Wir hatten uns schon am vorherigen Mittwoch ein Bild von dem Spiel gemacht. Es sieht nach einem netten Zeitvertreib zwischendurch aus, viel neues erfahren wir aber auch hier nicht. 
Danach wird es interessant ... Der große Bildschirm wird umgeschaltet und wir sehen des Bild eines PlayStation3 Menüs. Toplansky, der die Präsentation leitet, erklärt, dass die PS3 die Lead Plattform ist. Später erfahren wir, dass dies unter anderem mit der Komplexität und der Schwierigkeit der Programmierung für den Cellprozessor zu tun hat. So soll eine hohe Qualität auf allen Plattformen gewährleistet werden. Wie sich diese Entscheidung auf die PC Grafik auswirken wird, bleibt abzuwarten.
Die Steuerung auf den Konsolen zumindest scheint gut von der Hand zu gehen. Wie das später auf dem PC funktionieren soll konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen, da die Arbeiten daran gerade noch in vollem Gange sind. 

Veränderungen
Während Toplansky durch die Präsentation führt, übernehmen Parakhen und Buddy die Rollen der Spieler. Die bisher bekannten Charaktere sind der kräftige Safiri-Krieger, der auch in Citadel eine Rolle spielt und der ancarianische Pikenier. 
Die Kamera ist isometrisch, bewegt sich nur an bestimmten Punkten z.B. zu einem Schwenk in die Ferne um das nächste Ziel einzufangen, eine düstere Burg in einiger Entfernung. Hier scheint es also weniger Kamerafreiheiten zu geben als es noch in Sacred 2 der Fall war. 
Auch anderes hat sich verändert ... Ancaria wird in Sacred 3 von verschiedenen Völkern bewohnt.  Das Volk der Safiri zum Beispiel entstand aus Händlern und Piraten, die die Sonne verehren und aus ihr ihre Kraft schöpfen.
Diese Völker stehen sich mehrheitlich mit Argwohn gegenüber stehen; der Krieg des Ashen Imperiums zwingt sie aber dazu dennoch zusammen zu arbeiten.    
Auch das Angesicht der Welt Ancarias ist in 1000 Jahren seit Underworld nicht mehr das selbe. Man kehrt, laut Toplansky, aber an einige Orte zurück, die schon aus dem Vorgänger bekannt sind.  
Im Laufe des Levels schnetzeln die beiden anderen sich derweil von Horden aus kleineren oder einzelnen Gegnern über taktisch agierende Feinde, die sich vorne mit einem großen Schild schützen und Rückendeckung an einer Wand suchen bis hin zu Grimmocs, die den Magier, der sie bufft schützen. Jeder Kampf braucht seine eigene kleine Strategie, um erfolgreich zu sein. Das verspricht Abwechslung.
Gerade in diesen Kämpfen kann man sehen, wie elementar Koop in Sacred 3 ist. Während einer die Gegner ablenkt und auf sich zieht, kann der andere um die Gruppe herumlaufen und von hinten deutlich mehr Schaden anrichten. Das Kampfsystem, dass uns gezeigt wird ist direkter als es bisher der Fall war. Die Positionen von Spieler und Gegner sind wichtig, Teile der Welt lassen sich zusätzlich benutzen um Schaden zu machen oder um sich vor Geschossen zu schützen. Die Kämpfe, die uns gezeigt werden, sehen sehr actionlastig aus, kein schlechtes Zeichen. 
Das Leveldesign ist hübsch und angelegt um den Widerspielwert zu steigern. Es gibt auf jeder Mission buchstäblich mehrere Wege sie zu bestreiten. Diese Wege unterscheiden sich nach Ausage Toplanskys nicht nur durch Laufwege, sondern auch durch Gegner und damit Loot. Auf manchen Wegen müssen die Spieler Horden von kleinen Gegnern aus dem Weg räumen, auf wieder anderen können sie sich eines riesigen Heckslers, der im Boden eingelassen ist, bedienen, um die Gegner zu besiegen. 

Brüche mit den Vorgängern
Hier zeigen sich aber auch tiefergehende Brüche mit dem, was Sacred bisher immer war. Es gibt keine offene Welt mehr. Die "Welt" und die Geschichte sind in kleine Abschnitte unterteilt, die in Missionen absolviert werden. Diese Missionen können zwar auf verschiedene Wege gelöst werden, sind innerhalb dieser aber recht strikt. 
Sacred 3 bietet darüber hinaus nur noch maximal vier Spielern gleichtzeitig die Möglichkeit zusammen zu spielen. Manche Missionen scheinen dabei zwingend mit mehr als nur einem Spieler absolviert werden zu müssen. In der Mission, die wir zu sehen bekommen, würde der Spieler für den Fall, dass er alleine spielen wollte, einen KI Kompanion dazu bekommen. In wie fern man diesen kontrollieren kann, wie viele Missionen auf diese Art zu lösen sind oder wie viele "Mitspieler" man bekommt ist uns bisher unbekannt.

Buddy und Parakhen schnetzeln sich sehr flüssig durch die Mission. Wenn die Pikenierin z.B. mit einem Zauber die großen Grimmocs umwirft und der Krieger mit einem mächtigen Sprung von oben mit der Axt den tödlichen Stoß setzt sieht das schon sehr stylisch aus.
Ohnehin ist die grafische Präsentation des Spiels durchaus ansprechend und zeitgemäß. Die flüssigen Animationen und Effekte passen zum Spiel und zum Genre. Die Level scheinen mit Liebe zum Detail gestaltet worden zu sein. Auch in die einzelnen Elemente, die das Kampfgeschehen beeinflussen können ist einige Überlegung geflossen.
Die Präsentation fliegt nur so vor sich hin und wir sind bald am Ende angekommen. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass das Spiel wohl auch beim Spielen selbst einigen Zeitvertreibt bieten wird.
Am Ende der Mission wird abgerechnet. Buddy und Parakhen bekommen Punkte anhand ihrer Leistungen unterwegs. Minierfolge, wie Kombinationen von Angriffen, Zusammenarbeit mit dem Mitspieler, kombinierte Angriffe beider Spieler usw. geben Extrapunkte. Alles wird in einer übersichtlichen Tabelle dargestellt und verglichen.
Auch das aufgesammelte Loot wird man nach der Mission in den Örtchen, die als Hubs dienen, auswerten, verkaufen, anlegen etc. können. Im Laufe einer Mission scheint dies nicht möglich zu sein. Gleiches gilt für die verfügbaren Kampfkünste. Man rüstet sich vorher für die Mission aus. Zwei KKs gleichzeitig kann jeder Charakter ausgewählt haben. Das Ändern während des Kämpfens ist nicht vorgesehen.
Der Grund dafür ist, laut der Producer, dass man nicht möchte, dass der Spieler sich völlig übermächtig vorkommt. 

Fazit
Sacred 3 sieht also schon nett aus, scheint sich gut zu spielen und wird sicher auch vielen Spielern Spaß bereiten. Das Erbe der Vorgänger lässt sich aber nur in der Geschichte wiedererkennen. Man mag viel darüber diskutieren können, was die Marke Sacred ausmacht und sich trotzdem nicht einigen, Sacred 3 allerdings macht vieles von dem anders, was vorher noch zentraler Bestandteil der Spiele war. Es ist und bleibt zwar ein Hack'n'Slay, aber ob der Titel die Erwartungen alteingesessener Fans erfüllen kann ist bisher stark zu bezweifeln. Zu schwerwiegend scheint das Fehlen der offenen Welt, die Begrenzung des Multiplayers auf 4 Spieler, die Beschneidung der Möglichkeiten durch nur 2 Kampfkünste usw. 

Sacred 3 hat eine faire Chance verdient. Aber es wird schwierig werden glaubhaft zu machen, dass hier wirklich ein Sacred entwickelt wurde, anstatt einfach irgendein Spiel zu nehmen und nur den Namen und die Geschichte zu benutzen.

Abzuwarten bleibt, wie sich diese Einschätzung mit mehr und mehr Information über das Spiel ändern wird. Große Fragen gibt es noch bezüglich der Charakterentwicklung, der restlichen vier Charaktere, der Aufteilung im Multiplayer und natürlich: Wird es wieder eine spielbare Seraphim geben?

Anbei noch einige Screenshots aus dem Spiel: 
 










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